Scheiter heiter mit Improvisationstheater

Ein zögerlicher Blick auf die Bühne….

Improtheater ist nicht nur etwas für Rampensäue (wie mich ;-), sondern auch und gerade etwas für schüchterne Menschen und solche, die es ganz und dar nicht lieben, im Mittelpunkt zu stehen.

Rampensäue lernen im Impro, auf einander zu hören, gemeinsam eine Szene zu entwickeln anstatt Solist zu sein und sich Führen zu lassen.

Schüchterne Menschen hingegen lernen, lauter und präsenter zu werden, sich mutig zu zeigen und aktiv zu führen.

Improtheater wird mittlerweile in vielen wissenschaftlichen Arbeiten als eine wirksame Methode zur Kreativitätssteigerung, Persönlichkeitsentwicklung, als Training der Humorfähigkeit und als Achtsamkeitstraining beschrieben. Impro erweitert das Wissen und stärkt die soziale Kompetenz. Zudem stellt Impro eine Mutprobe darf, die sich positiv auf das Selbstvertrauen auswirkt.

Impro wäre somit gerade in Zeiten während und nach Corona eine wunderbare Methode für Menschen von 9-99 Jahren.

Theaterspielen hält zudem lebendig und hilft, sich von Problemen durch Lachen zu distanzieren.

Improtheater fördert die emotionale Selbstregulation und die emotionale Intelligenz.

Die Spieler:innen üben, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen, weil sie im Impro humorvoll scheitern lernen.

C.G. Jung hätte seine Freude mit Improtheater, weil es hilft, die Archetypen in sich auszusöhnen. Erst wenn ich die Mörderin genauso spielen kann, wie die Ärztin und Polizistin, eine Frau, einen Mann, einen König, eine Nutte, einen Priester usw., erst dann bin ich ganz.

So betrachtet ist Improtheater Frieden stiftend, weil spannungs- und konfliktlösend.

Scheiter heiter! ist das Motto im Improtheater.

Zur Bücherliste zum Improtheater kommen Sie hier.

Nähere Beschreibung zum Impro können Sie auf der Seite von Maria Loiperdinger hier nachlesen.

 

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